Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der 360 Grad Marketing Grad-Marketing GmbH

Stand: August 2026

1. Einführung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und Geschäftsbeziehungen zwischen der 360 Grad Marketing Grad-Marketing GmbH, Aarstraße 228, 65232 Taunusstein-Wehen, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HRB 25933, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 6128 2018383 (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“), soweit nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

Der Anbieter erbringt Marketing- und Werbedienstleistungen insbesondere in den Bereichen Markenstrategie und Positionierung, Social-Media-Marketing, Suchmaschinenmarketing (SEA), Content-Marketing und Copywriting, Print- und Digitalwerbung, Kampagnenplanung und Mediaplanung sowie Employer Branding und Recruiting-Kampagnen.

Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Unterzeichnung eines Vertrages oder Inanspruchnahme von Leistungen erkennt der Kunde diese AGB an. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

Soweit der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist, gelten diese AGB auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, ohne dass erneut auf sie hingewiesen werden muss.

2. Leistungsumfang

Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, Vertrag, Leistungsbeschrieb, Briefing, Projektplan oder der Auftragsbestätigung des Anbieters. Der Anbieter ist berechtigt, zur Vertragserfüllung qualifizierte Dritte als Subunternehmer einzusetzen, bleibt jedoch gegenüber dem Kunden Vertragspartner, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.

Zu den Leistungen des Anbieters können insbesondere gehören:

  • Entwicklung und Optimierung von Markenstrategien und Positionierungen,
  • Konzeption und Umsetzung von Social-Media-Strategien und -Kampagnen,
  • Planung und Durchführung von Suchmaschinenmarketing-Kampagnen (SEA),
  • Erstellung von Content, Texten und Copywriting-Leistungen,
  • Gestaltung und Schaltung von Print- und Digitalwerbung,
  • Kampagnenplanung, Mediaplanung und Budgetsteuerung,
  • Employer-Branding-Maßnahmen und Recruiting-Kampagnen,
  • Beratung, Analyse, Reporting und sonstige begleitende Marketingdienstleistungen.

Der Anbieter schuldet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, sondern die vertragsgemäße Erbringung der vereinbarten Leistungen nach den allgemein anerkannten Grundsätzen professioneller Marketingdienstleistungen.

Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen grundsätzlich der Vereinbarung in Textform. Mehraufwände, die durch nachträgliche Änderungswünsche des Kunden entstehen, werden gesondert vergütet.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Materialien, Freigaben, Zugangsdaten, Inhalte, Grafiken, Logos, Markenrichtlinien, rechtlichen Hinweise und sonstigen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form zur Verfügung zu stellen.

Der Kunde sichert zu, dass sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte, Daten und Materialien frei von Rechten Dritter sind oder dass er über die erforderlichen Nutzungsrechte, Einwilligungen und Genehmigungen verfügt. Der Kunde stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen, unvollständigen oder fehlerhaften Bereitstellung von Inhalten durch den Kunden resultieren, soweit der Kunde dies zu vertreten hat.

Der Kunde ist für die rechtliche Prüfung und Freigabe seiner Inhalte verantwortlich, insbesondere in Bezug auf:

  • Urheber-, Marken-, Kennzeichen- und Persönlichkeitsrechte,
  • wettbewerbsrechtliche Vorgaben,
  • medien-, presserechtliche und heilmittelwerberechtliche Anforderungen,
  • datenschutzrechtliche Erfordernisse,
  • jugendschutzrechtliche Bestimmungen sowie
  • sonstige branchenspezifische Vorschriften.

Sofern für Werbekampagnen, Tracking, Analytics, Pixel, Newsletter oder vergleichbare Maßnahmen Einwilligungen, Hinweise oder rechtliche Texte erforderlich sind, ist der Kunde für deren rechtliche Zulässigkeit und ordnungsgemäße Einbindung verantwortlich, sofern nicht ausdrücklich eine gesonderte rechtliche Beratung beauftragt wurde.

Der Kunde ist verpflichtet, auf Anfragen des Anbieters unverzüglich zu reagieren und erforderliche Entscheidungen, Freigaben oder Korrekturen ohne schuldhaftes Zögern vorzunehmen. Verzögerungen aufgrund unzureichender Mitwirkung des Kunden gehen nicht zu Lasten des Anbieters.

4. Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Auftragsbestätigung genannten Preise. Sämtliche Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Sofern keine abweichende Regelung getroffen wurde, sind Rechnungen des Anbieters innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorschüsse, Abschlagszahlungen oder Retainer-Vereinbarungen zu verlangen.

Bei vereinbarten Pauschal- oder Monatsvergütungen ist die Vergütung unabhängig von der tatsächlichen Nutzung der Leistungen geschuldet, sofern die Leistung vertragsgemäß bereitgestellt wurde. Reisekosten, Fremdleistungen, Media-Budgets, Druckkosten, Lizenzen, Stockmaterial, Softwarekosten, Plattformgebühren und vergleichbare Auslagen sind nur dann im Preis enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregeln. Der Anbieter ist im Verzugsfall berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten. Die Geltendmachung weitergehender Ansprüche bleibt unberührt.

Der Kunde darf nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht ausüben, sofern es sich nicht um Ansprüche aus demselben Vertragsverhältnis handelt.

5. Kündigung und Erstattungsregelung

Soweit nicht anders vereinbart, können Dauerschuldverhältnisse mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:

  • eine Vertragspartei trotz Mahnung wesentliche Vertragspflichten verletzt,
  • der Kunde mit fälligen Zahlungen in erheblichem Umfang in Verzug gerät,
  • der Kunde Mitwirkungspflichten nachhaltig verletzt oder erforderliche Freigaben verweigert,
  • die Durchführung der Leistung aus rechtlichen Gründen dauerhaft unmöglich wird,
  • eine Partei insolvent wird oder Insolvenzantrag gestellt wird.

Bereits erbrachte Leistungen, begonnenes Projektmanagement, konzeptionelle Arbeiten, vorbereitende Tätigkeiten, reservierte Kapazitäten sowie nicht stornierbare Fremdleistungen sind im Falle einer Kündigung oder vorzeitigen Beendigung voll bzw. anteilig zu vergüten, soweit sie bis zum Beendigungszeitpunkt angefallen sind.

Eine Erstattung bereits gezahlter Vergütungen erfolgt nur, soweit der Anbieter Leistungen nachweislich noch nicht erbracht hat und keine anderweitigen Aufwendungen angefallen sind. Gesetzliche Widerrufsrechte für Verbraucher bleiben unberührt, sofern anwendbar.

6. Haftungsbeschränkung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Gleiches gilt bei Ansprüchen nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei ausdrücklich übernommenen Garantien.

Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für einfach fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.

Der Anbieter haftet nicht für:

  • die inhaltliche oder rechtliche Richtigkeit von vom Kunden freigegebenen oder bereitgestellten Materialien,
  • Entscheidungen, Sperrungen oder Maßnahmen von Plattformen, Werbenetzwerken, Suchmaschinen oder Social-Media-Diensten,
  • Ausfälle oder Störungen von Drittanbietern, Hosting-Diensten, Software, Tracking- oder Analysetools,
  • entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder reine Vermögensschäden, soweit gesetzlich zulässig.

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten gesetzlicher Vertreter, Mitarbeitender und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

7. Geistige Eigentumsrechte

Alle vom Anbieter im Rahmen der Vertragsdurchführung erstellten Konzepte, Entwürfe, Texte, Designs, Strategien, Präsentationen, Workflows, Analysen, Werbemittel und sonstigen Arbeitsergebnisse bleiben bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher geschuldeter Vergütungen Eigentum des Anbieters bzw. unterliegen dessen Rechten, soweit nicht gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde, sofern nicht anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares und auf den vertraglich vereinbarten Zweck beschränktes Nutzungsrecht an den vertragsgegenständlichen Arbeitsergebnissen. Eine weitergehende Nutzung, Bearbeitung, Vervielfältigung, Übertragung an Dritte oder Nutzung für andere Projekte bedarf der vorherigen Zustimmung des Anbieters in Textform, soweit keine abweichende Rechteübertragung vereinbart wurde.

Offene Entwurfsdaten, Arbeitsdateien, Rohdaten, unbearbeitete Layouts, technische Dateien und nicht freigegebene Zwischenergebnisse sind nicht automatisch Bestandteil der Rechteübertragung, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart wurde.

Der Kunde darf Schutzvermerke, Urhebervermerke oder sonstige Hinweise auf Rechte des Anbieters nicht entfernen, sofern nicht eine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.

Sofern Dritte am Projekt beteiligt werden oder vom Kunden bereitgestellte Inhalte verwendet werden, bleibt es Aufgabe des Kunden, die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte und Freigaben sicherzustellen.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).

Details zur Verarbeitung personenbezogener Daten, zu Betroffenenrechten, zu Speicherdauern, Empfängern, möglichen Drittlandübermittlungen sowie zu eingesetzten Tracking- und Analyseverfahren ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters unter der Domain totbrel.pro.

Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung die gesetzlich erforderliche Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO, sofern anwendbar.

Der Kunde ist dafür verantwortlich, alle für seine eigene Datenverarbeitung erforderlichen Informations-, Einwilligungs-, Hinweis- und Dokumentationspflichten zu erfüllen, soweit dies nicht ausdrücklich vom Anbieter übernommen wurde.

9. Höhere Gewalt

Der Anbieter haftet nicht für die Nichterfüllung oder verzögerte Erfüllung vertraglicher Pflichten, soweit diese auf Ereignissen höherer Gewalt beruhen. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmungen, Krieg, Terrorismus, Streiks, Pandemien, behördliche Anordnungen, Stromausfälle, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen, Lieferengpässe, Ausfälle von Drittplattformen sowie sonstige unvorhersehbare, nicht vom Anbieter zu vertretende Ereignisse.

Für die Dauer der Störung und im Umfang ihrer Wirkung ruhen die betroffenen Leistungspflichten. Die Parteien werden sich in solchen Fällen unverzüglich über eine angemessene Anpassung des Leistungszeitraums und der Durchführung abstimmen.

10. Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist, insbesondere bei Änderungen der Rechtslage, der höchstrichterlichen Rechtsprechung, technischer Rahmenbedingungen oder des Leistungsangebots.

Über Änderungen wird der Kunde in Textform informiert. Widerspricht der Kunde der Änderung nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach Zugang der Mitteilung und nutzt die Leistungen des Anbieters weiterhin, gelten die geänderten AGB als angenommen, sofern hierauf in der Änderungsmitteilung hingewiesen wurde und die Änderung zumutbar ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorgaben.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit hierdurch zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht entzogen werden.

Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, Wiesbaden.

12. Kontaktinformationen

360 Grad Marketing Grad-Marketing GmbH
Aarstraße 228
65232 Taunusstein-Wehen
Deutschland

E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 6128 2018383
Handelsregister: HRB 25933
Website: totbrel.pro

13. Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder nicht durchsetzbar sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen, undurchführbaren oder nicht durchsetzbaren Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.

Dies gilt entsprechend für etwaige Vertragslücken.

Diese AGB wurden für die geschäftlichen Leistungen der 360 Grad Marketing Grad-Marketing GmbH erstellt und sind in deutscher Sprache verbindlich, sofern keine abweichende Fassung ausdrücklich vereinbart wurde.

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